Der schnellste Weg Gefühle zu beeinflussen

Du willst deine Gefühle beeinflussen, dich selbst programmieren um erfolgreich und glücklich zu sein? Es gibt wohl keinen schnelleren Weg als diesen: Musik.

Was Musik mit dir macht

Denk mal nach, es gibt Lieder, wenn du die hörst, bist du sofort total glücklich und aktiv. Bei manchen wirst du schlagartig traurig.

Und sicher gibt es auch Musik, bei der du dich sofort ein Stück selbstbewusster und stärker fühlst. Das könnte zum Beispiel solche Musik sein, die in Actionfilmen läuft. Andere Lieder wiederum lassen dich ruhiger werden.

Diese Songs motivieren mich ganz besonders.

Musik beeinflusst dich immer

Die Beeinflussung von Musik wird sehr oft eingesetzt. In einer Wellness Oase wirst du wohl kaum ein aufputschendes Lied hören. Zur Meditation oder Fantasiereisen wird immer die entsprechende Musik gespielt.

Sogar kommerziell wir dieser Effekt genutzt. Das Ziel von vielen Musikstücken im Einkaufsladen ist, dich in Kaufstimmung zu versetzen. Lies auf klangschreiber.de mehr dazu.

Die musikalische Untermalung von Werbespots soll bei dir immer eine Assoziation eines bestimmten Gefühls mit dem Produkt hervorrufen.

Wie du die Musik im Alltag nutzen kannst

Diesen Effekt kannst du sehr gut für dich nutzen. Du willst ein bestimmtes Gefühl haben? Dann hör dir das Lied an, welches dieses Gefühl in dir auslöst.

Zum Beispiel hörst du dir eine gute Portion Selbstbewusstseins-Musik an, bevor du in ein Vorstellungsgespräch gehst. Oder am frühen Morgen einen echten Fitmacher, damit du so richtig Energiegeladen in den Tag startest. Zum Entspannen bei einem heißen Bad oder einer Massage oder abends zum Einschlafen ein schönes beruhigendes Lied.

Wenn du mit Musik gut arbeiten kannst, dann kannst du das Ganze optimal nutzen. Rythmische Klänge können wir Menschen uns in der Regel gut merken. Denk mal an einen Ohrwurm, obwohl du ein Lied nicht einmal magst.

Du hörst dir also etwas an und hast dabei ein Gefühl. Dieses Gefühl und diese Musik verbindest du miteinander und prägst dir beides so gut wie möglich ein. Das kannst du mit der Zeit immer besser.

In einer bestimmten Situation rufst du dir dann die Musik in Erinnerung. Du denkst fest an das Lied und stellst es dir vor, als würdest du es wirklich hören. Ganz automatisch wird sich dann bei dir das entsprechende Gefühl einstellen. Das funktioniert praktisch immer und überall, nur mit deinen Gedanken.

Dadurch, dass du es bewusst machst und dich absichtlich konditionierst funktioniert es immer besser. Probier es einfach aus.

Für diese Methode brauchst du natürlich eine gute Vorstellungskraft. Wie du trainierst kannst du hier lesen.

Welche Erfahrungen hast du mit Gefühlen und Musik? Ich freue mich über dein Feedback. 🙂

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8 Gedanken zu “Der schnellste Weg Gefühle zu beeinflussen

  1. Au ja, da gebe ich dir vollkommen Recht!
    Mit Musik schaffe ich es auch immer, meine Seele so richtig baumeln zu lassen. Besonders schön: Musik hören im Zug und aus dem Fenster starren. Dann bekommt man fast das Gefühl, dass man ganz allein auf der Welt ist und kann so richtig durchatmen! 🙂
    Allerdings hilft es bei mir nicht, mir die Musik nur vorzustellen, da muss ich noch üben.

    LG, Bine

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    • Hi Bine,

      schön, dass du die Musik schon für dich nutzt. Für mich gehört sie wirklich zu den allerbesten Methoden um mich gut zu fühlen.

      Wenn du dir die Musik nicht so gut vorstellen kannst, dann ist das nicht so schlimm. Jeder merkt sich eben andere Sachen gut.
      Bist du vielleicht ein visueller Mensch? Dann versuch es doch mal mit Bildern oder sogar mit Düften. Das Prinzip ist auch darauf anwendbar. Ansonsten musst du eben dafür sorgen, dass du immer die richtige Musik griffbereit hast. 🙂

      Viel Erfog und liebe Grüße
      Tina

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      • Hi Tina,

        Musik im Kopf hören und mitsummen kann ich durchaus – sogar sehr gut – , ich kann sie nur nicht bewusst auswählen. Bei mir ist die Musik, die ich im Kopf habe, situationsbedingt. Das können Kleinigkeiten, wie irgendwelche Formulierungen oder Werbeschilder sein, oder einfach ein Gefühl, das aufsteigt. Nur eben nicht gewollt und gesteuert, sondern spontan. Dazu kommt, dass ich mir das Gefühl nicht aussuchen kann, das ich bei bestimmten Liedern habe, weil ich mich immer in diese hineinversetze. Ist doof, aber leider so – ich fühle zu sehr mit. 😉
        Aber ich denke, das man das alles durchaus trainieren kann. Und das mach ich dann mal… 😉
        ‚Because I’m happy…“ – hihi… 😉

        LG, Bine

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  2. Hi Bine,

    du sollst dir ja auch nicht aussuchen, wie du dich bei einem Lied fühlst, sondern dir ein Lied nehmen, bei dem du dich so fühlst wie du sollst und dieses dann gezielt im Kopf „abspielen“.

    Solche gezielten Gedanken sind die, die man trainieren muss. Ich habe zum Beispiel oft das Problem, dass ich ein Lied „singen“ möchte und ich kenne es ganz genau, aber in dem Moment fällt mir die Melodie einfach nicht ein – wie blockiert. Genau das kannst du eben üben.

    Übrigens finde ich es nicht doof, dass du mitfühlend bist. Ich finde das sehr wertvoll und finde dass mehr Menschen so sein sollten. 😉

    Happy ist übrigens eine seeehr gute Wahl. 🙂

    LG

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    • Hi Tine, hi Bine,

      ich kann dem nur absolut zustimmen. Genau das ist ja der Punkt, dass man das „gewollte“ trainieren kann und sogar sollte. Ich finde es recht interessant, sobald es um so etwas wie „Unterbewusstsein trainieren“ geht, oder gar um die bewusste Beeinflussung, bekommen alle Menschen gleich Panik (ist jetzt nicht auf dich bezogen, Bine). Doch wie viel wir doch im Grunde beeinflusst werden tagtäglich immer und überall, dessen sind wir uns gar nicht bewusst. Umso wichtiger ist es, es einfach mal in die eigene Hände zu nehmen.
      Daher finde ich diesen Artikel auch so toll. Ich persönlich habe meine „Wohlfühl-Box“, das kann eine ganz normale Schachtel sein, die man sich dann selbst schön macht, beklebt und beschriftet, so dass es etwas sehr persönliches ist. Und da kommen dann all die Dinge rein, durch die man sich wohlfühlt, bzw. Listen. Top10 der Bücher, die einem gefallen, Top10 der inspirierenden Filme und eben die besagten Lieder, die dir in bestimmten Situationen ein bestimmtes Gefühl vermitteln. Logischerweise ändern sich diese Top10 immer mal wieder, also kann man sie auch einfach verändert in die Box tun. Oder ein kleines Büchlein mit deinen Lieblingszitaten.
      Wenn du also vor einer bestimmten Situation stehst, nimmst du die Liste und zack, weißt du, welchen Song(s) du hören musst um dich eben in diese besagte Stimmung zu bringen. So mache ich es zumindest und es hilft, bestimmt nicht immer, aber auch hier heißt es wieder „üben, üben, üben“ 😉

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      • Wow, dann setzt du das Prinzip ja schon richtig toll um, super! Du hast recht, wir lassen uns sehr beeinflussen und den meisten Menschen ist das nicht klar. Umso wichtiger ist es, zu begreifen, dass man sein Leben und sogar die eigenen Gefühle selbst beeinflussen kann.
        Mach weiter so!
        Liebe Grüße Tina

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  3. Musik ist für mich die beste Erfindung der Menschheit – vorausgesetzt, man kann Musik als „Erfindung der Menschheit“ bezeichnen, weil eigentlich hat sie ja schon immer existiert. Ich setzte Musik auch zur Regulation meiner Gefühle ein, zum Beispiel um mir beim Sport einen Motivationskick zu geben. Auch zur Entspannung finde ich Besten über die Musik, hier höre gerne ruhige Instrumentalmusik oder Geräusche aus der Natur.
    Danke für deine Songliste, sehr inspirierend!.

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