So triffst du Entscheidungen, egal was andere sagen

Du willst unbedingt etwas tun, aber die Leute reden dagegen. Du lässt dich einlullen, machst es doch nicht und am Ende beißt du dir in den A***. Kennst du das?

Die Einen sagen vielleicht: Mach dein Ding, ganz egal was irgendjemand anderes sagt. Aber geht das wirklich?

Hat man am Ende noch etwas davon, wenn man vielleicht sogar Menschen verliert, die einem wichtig sind? Ich denke ein paar Einwände sind da schon berechtigt.

Für mich persönlich habe ich einen Leitfaden entwickelt, wie man so eine Entscheidung trifft. Und weil einfach jeder Infografiken liebt, habe ich das ganze in so eine Grafik verpackt.

Dabei habe ich übrigens den Tipp von Bine von Social Me. Social U. beherzigt und Canva ausprobiert. Ist ein ganz nettes Tool, für Einsteiger auf jeden Fall super geeignet und außerdem kostenlos.

Infografik mit System "Wie treffe ich Entscheidungen"

  • Du willst eine Entscheidung treffen – das heißt etwas tun oder nicht tun, etwas Kaufen oder was auch immer.
  • Betrifft die Entscheidung nur dich? Oder auch jemand anderen, zum Beispiel deinen Lebenspartner? Wenn es nur dich betrifft, dann tu es einfach. Ansonsten weiter zum nächsten Schritt.
  • Da kommen dann andere Leute ins Spiel. Jemand findet es nicht gut und sagt dir du sollst es nicht tun. Ist diese Person dir überhaupt wichtig? Ist es zum Beispiel der meckernde Arbeitskollege, der es sowieso nicht gut mit dir meint, oder ein sogenanntes Familienmitglied, das nur das eigene Wohl im Sinn hat? Dann mach’s. Ist die Person die Einwände hat dir wichtig, dann geht’s wieder einen Schritt weiter.
  • Rede wenn möglich mit der Person. Warum willst du das unbedingt tun, warum ist es dir wichtig und warum hat die Person Einwände? Meistens kommt man schon in so einem Gespräch zu einer Einigung, weil beide Parteien sich besser verstehen.
  • Falls nicht, wie wichtig ist es für den anderen? Findet er es nicht so gut kann aber gut damit Leben? Dann kannst du es machen. Oder ist es ein Weltuntergang?
  • Ist es dir wichtiger, das zu machen was du machen willst, als dir die Person wichtig ist? Dann mach es – auf Kosten einer Freundschaft. Wenn es nicht so wichtig ist, dann lass es ihr zu liebe bleiben.
  • Nun suche nach anderen Mitteln und Wegen, wie du dein Ziel erreichen kannst. Vielleicht kannst du das, wofür du was auch immer machen wolltest auch erreichen ohne die Person zu verletzen. Hast du Alternativen gefunden geht’s wieder von vorne los.
  • Wenn das klappt und du eine sinnvolle Option gefunden hast dann kann’s los gehen. Wenn nicht, dann lass es lieber bleiben oder gehe die ersten 6 Schritte nochmal durch, vielleicht kommst du irgendwann zu einem anderen Ergebnis.

Das Konzept ist mehr für große und weltbewegende Entscheidungen gedacht, lässt sich aber auch auf kleinere Entscheidungen anwenden.

Die meisten Menschen scheitern leider schon am dritten Punkt und lassen sich von ihrem Weg abbringen, weil sie versuchen es allen recht zu machen.

Eins kann ich dir sagen: Das funktioniert nicht. Du versuchst es immer weiter und am Ende machst du dich damit nur selbst kaputt.

Übrigens kannst du nur für andere da sein, wenn es dir gut geht. Kümmer dich deshalb erst Mal um dich, wenn du fit und bereit bist dann kannst du dich super um andere kümmern.

Mach in erster Linie was dich glücklich macht und wäge nach dem oben genannten Prinzip ab, ob es sich lohnt auf andere zu hören, oder nicht.

Wie triffst du solche Entscheidungen? Hörst du auf andere, oder eher nicht? Über Ergänzungen und Feedback freue ich mich. 🙂

Teile den Artikel, wenn du jemanden kennst, der es immer allen recht machen will aber nicht sollte.

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