Echte Motivation

Putzt du gerne? Dachte ich mir! Ich habe früher auch nicht gerne geputzt.
Dann habe ich mich mit den beiden grundlegenden Motivationen beschäftigt.
Heute mache ich richtig gerne sauber!

Motivation teilt man grob in zwei Ursprünge ein. Die intrinsische Motivation – das heißt sie kommt wirklich aus dir heraus z. B. wenn du deinem Hobby nachgehst weil du es liebst – und die extrinsische Motivation – diese kommt von außen, also z. B. wenn du arbeiten gehst um Geld zu verdienen.

Was den Job oder die Berufung angeht kommt dieses Thema immer wieder auf und das zurecht. Was ist aber mit den kleinen Dingen im Alltag? Der Trick ist der, nicht zu wollen was man nicht haben kann, sondern zu wollen was man tun muss.

Wenn du gerne putzen willst (oder andere Sachen) dann kannst du folgendermaßen vorgehen:

1. Verbinde die Tätigkeit mit etwas positivem (die meisten verwenden wahrscheinlich Musik) Dazu kannst du tanzen, singen mit dem Hintern wackeln, egal – was immer dir Spaß macht.

2. Freust du dich wenn es sauber ist? Stell es dir vor, wie in der Glücksübung, die ich hier vorgestellt habe. Aber stell es dir schon vor, bevor du anfängst, das steigert die Lust.

3. Belohne dich – schon währenddessen. Esse nebenher deine Lieblingsschokolade?

4. Übe Achtsamkeit und nutze den Fokus um genau zu erfühlen, was du da eigentlich gerade tust. Da hast du dann gar keine Zeit mehr, keinen Spaß zu haben.

5. Lächle! Die ganze Zeit!

6. Zieh dir etwas bequemes an und binde dir die Haare mit einem coolen 50er Jahre Retro-Kopftuch zusammen.

7. Mach einen Wettbewerb daraus. Wie schnell kannst du die Spülmaschine ausräumen? Kannst du dich selbst schlagen? Hast du einen Mitbewohner, mit dem du dich duellieren kannst?

8. Zu guter letzt das gute alte „ich liebe meinen Job.“ Versuch mal rumzuhopsen wie ein Kind, dir im Spiegel zuzulächeln und zu sagen: „Ich freue mich aufs Saubermachen. Ich mache es gerne, es macht mir Spaß und besonders freue ich mich über das Ergebnis.“

Du wirst sehen, bald macht dir das Putzen sehr viel mehr Spaß. Wichtig ist, eine intrinsische Motivation zu entwickeln. Mach es nicht, weil es gemacht werden muss. Wenn die Socken neben dem Bett dich wirklich nicht stören, dann lass sie doch einfach liegen (sofern sie niemand anderen stören).

Das Prinzip kannst du auch auf viele andere Tätigkeiten übertragen. Sei einfach ein bisschen kreativ. 🙂

Welche deiner Motivationen möchtest du gerne austauschen? Ich freue mich über deinen Kommentar.

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Ein Gedanke zu “Echte Motivation

  1. Pingback: Der erste Tag mit Morgenritual | Be Self

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